Motocross Verbot; ernsthafte Gefahr oder Panikmacherei? Interdiction de pratique de motocross, danger réel?

In letzter Zeit stiess man im Internet oft (wieder) auf das Thema Motocrossverbot in der Schweiz. Hervorgerufen vor allem, durch die aktuellen Streckenschliessungen in Dürrenäsch und Schmidrued. Was wir von Inside nicht genau herausgefunden haben ist, ob für diese Strecken eine Permanente Bewilligung eingeholt wurde mit Umzonung und den nötigen Formalitäten. In Schlatt (TG) und Beggingen (SH) wurde das Gelände offiziell in eine Sportzone umgezont. Diese Arbeit dauerte aber mehrere Jahre und erfolgte unter anderem in Zusammenarbeit mit Pro Natura und den ortsansässigen ornithologischen Vereinen. So wurden z.b. in Schlatt Biotope angelegt und in Beggingen Obstbäume gepflanzt. Zum Vergleich erfolgt aber eine erteilte Bewilligung eines Sportplatzes (Fussball, Tennis, etc.) auch nicht von Heute auf Morgen. Fakt ist aber, dass hinter diesen Sportarten ein Verein steckt mit vielen Mitgliedern und wir bei unserem Sport quasi alles Einzelkämpfer sind.

Nun ist es aber so, dass verschiedene Sportvereine einen Rücklauf beim Nachwuchs zu verzeichnen haben. Der Motocross „Breitensport“ kann aber einen starken Zuwachs vorweisen. So kommt es, dass viele unserer öffentlichen Trainingsstrecken zeitweise massiv überfüllt sind und wir deshalb in der Schweiz dringend neue Strecken benötigen. Sonst sind wir wieder beim altbekannten Problem, dass wir wieder weite Autofahrten ins nahe oder ferne Ausland auf uns nehmen müssen und dadurch logischerweise Unmengen an Treibstoff verbrauchen. Was unsere modernen Crossmaschinen selber verdampfen steht in keinem Vergleich. Weil wir unseren Sport lieben, würden wir das auch so auf uns nehmen!

Was uns aber positiv stimmen sollte,  ist die Tatsache, dass wir bei uns während der Saison an fast jedem Wochenende irgendwo ein Rennen bestreiten können.  Dies haben wir vor allem den vielen Organisatoren wie FMS, SAM, MXRS, AFM, Angora, SJMCC, etc. mit den dazugehörigen Vereinen und Freiwilligen Helfern zu verdanken. Aber diesen vielleicht auch die Zeit und Mitgliederzahl zu knapp ist, um sich auch noch um eine Trainingsstrecke zu bemühen! Dazu kommt in der Schweiz vielleicht ein geografisches Problem hinzu. Ist überhaupt genügend Platz vorhanden?! Die Siedlungsdichte in der Schweiz ist sehr hoch und fast jeder mögliche Standort wird durch die Landwirtschaft oder Industrie genutzt.
Motocross im allgemeinen erfordert Toleranz. Daher müssen wir uns selber an der Nase nehmen und auch den Sportarten, die uns persönlich nicht gefallen, ein gewisses Mass an Respekt entgegenbringen. Wir fordern ihn ja auch!

Wir Motocrossfahrer kämpfen seit je her gegen die gleichen Vorurteile; Lärm, Gestank, Dreck, Umweltverschmutzung, Motorsport ist kein Sport etc.
Wir selber kennen natürlich die Wahrheit und wir könnten an dieser Stelle unendlich Lange darüber schreiben, wie viel Energie aufgewendet werden muss um ein Hallenbad zu beheizen, eine Eishalle zu kühlen, eine Flutlichtanlage auf grossen Sportplätzen zu betreiben, lange Anfahrten mit dem Auto zu grossen Sportanlässen wie dem Engadiner Skimarathon zu absolvieren etc…
Auch ist die Aussage “ Lärm und Abgase nur zum Spass, dass wollen wir nicht“ der ehemaligen Luzerner Co-Präsidentin der Grünen, Rosa Rumi, auf 20min.ch aus dem Jahr 2008 in Anbetracht auf den Skitourismus, Oldtimer Postautofahrten, Flüge in die Ferien, mit dem Auto zum Wandern in die Berge fahren um die Natur zu geniessen etc., sehr fragwürdig. Auch diese Arten von Hobbys machen diese Menschen glücklich und sie können am Montag Morgen wieder gestärkt in den Arbeitsalltag zurückkehren! Aber halt auch nur zum Spass…
Hier müsste vielleicht in einem friedlichen Dialog Aufklärungsarbeit geleistet werden. Leider wissen wir nicht, ob Studien zu diesem Thema bestehen. Es ist aber zu bezweifeln, ob man bei den gegnerischen Parteien auf offene Ohren stossen würde, oder es schnell unter den Teppich gekehrt würde…
Ein generelles Motocross Verbot scheint unserer Ansicht nach aber nicht in Sicht, und das ist gut so!

Was meint ihr dazu? Kommentiert und belehrt uns sachlich!
In diesem Sinne, Ride On

Récemment, nous parlons (à nouveau) beaucoup sur internet du thème de l’interdiction du motocross en Suisse. Cet engouement pour le sujet est principalement causé par les fermetures des pistes de Dürrenäsch et Schmidrued. Ce qu’Inside n’a pas exactement compris, c’est si les pistes avaient obtenu une autorisation permanente et fait les formalités nécessaires pour qu’un passage en zone sportive soit réalisé. A Schlatt (TG) et Beggingen (SH), les terrains ont été officiellement passé en zone sportive. Ce travail a duré plusieurs années, mais grâce à une bonne collaboration avec Pro Natura et les sociétés locales ornithologiques, ça a marché. Ainsi, un Biotope a été créé à Schlatt et des arbres fruitiers ont été plantés à Beggingen. A titre de comparaison, une autorisation pour une place sportive (football, tennis, etc) n’est pas non plus délivrée du jour au lendemain. Le fait est que ces types de sport ont des clubs avec de nombreux membres derrière eux, contrairement à nous qui sommes quasiment des combattants individuels.

Maintenant, il est vrai que plusieurs clubs de sport ont remarqué une baisse de participation chez les jeunes. Malgré ceci, le motocross à encore un bon potentiel d’accroissement. Il se trouve que beaucoup de nos pistes d’entraînement sont souvent surpeuplés et deviennent de ce fait dangereuses. Il est urgent de trouver de nouvelles pistes en Suisse. Sinon quoi, la seule solution est d’aller s’entraîner à l’étranger, faire de longs trajets et donc logiquement de consommer d’énormes quantités de carburant.

Il est important de noter qu’au cours de la saison, il n’y a presque pas un week-end sans qu’une course FMS, SAM, MXRS, AFM, Angora, SJMCC, etc. n’aie lieu sur des pistes temporaires. Ceci est possible grâce à des organisations et personnes bénévoles que nous nous devons de remercier.

Le problème d’une piste d’entraînement permanente est aussi géographique. Il y a-t-il encore assez de place en Suisse? La densité de population étant très élevée, presque tous les endroits possibles sont utilisés par l’agriculture ou l’industrie.

Le motocross exige en général de la tolérance. Par conséquent, nous devons comprendre que notre sport ne plaise pas à tous, comme nous n’apprécions pas certains sports, et devons le respecter !
Nous, pilotes de motocross, ont toujours été confrontés aux mêmes préjugés ; le bruit, la puanteur, la crasse, la pollution, « le motocross n’est pas un sport », etc.

Nous connaissons bien sûr la vérité et pourrions nous aussi indéfiniment parler de toute l’énergie qui doit être dépensée pour chauffer une piscine, rafraîchir une patinoire, faire fonctionner les projecteurs des grands terrains de sport, des longs trajets en voiture effectués pour se déplacer aux grands événements sportifs, etc.

L’affirmation « Du bruit et des gaz d’échappement juste pour le plaisir, nous n’en voulons pas » de l’ancienne Co-Présidente des Verts de Lucerne Rosa Rumi dans un rapport du 20min.ch de 2008 est très discutable.
Compte tenu que le tourisme du ski, des voitures Oldtimer, des vols en avion pendant les vacances, d’aller en voiture pour aller en randonnée dans les montagnes pour profiter de la nature, ne sont que pour le plaisir. Ces sortes de hobbys rendent les gens heureux et les motivent de retourner travailler le lundi et tous les autres jours de la semaine ! Et ceci que pour le plaisir, comme nous.

Ce thème devrait vraisemblablement être débattu dans un dialogue pacifique. Malheureusement, nous ne savons pas s’il y a des études sur le sujet. De plus, nous doutons que les parties adverses soient prêtes à nous écouter, notre opinion risque d’être rapidement balayé.

Une généralisation de l’interdiction de la pratique du motocross n’est pas en vue (à notre avis), et c’est bien comme ça !

Que pensez-vous de ceci? Commentez et renseignez-nous objectivement !

Sur cela, Ride On

Ein Kommentar

  1. Avatar ulli1962 6. Juli 201211:58

    Dieser Sport leidet klar unter der Offensichtlichkeit und dem Medium dieses Sportes, dem Motorrad, das einfach Lärm ausstösst. Ich bin der klaren Ueberzeugung das ein Jazzfestival Montreaux, ein Openair St. Gallen, das 1.Liga-Spiel Basel-Zürich und zahllose weitere Beispiele eine schlechtere Oekobilanz aufweisen als ein Motocrosswochenende. Wenn wir ein grosses Openair anschauen haben wir tausende von Auto’s, einen hohen Energieaufwand bis die Veranstaltung steht, wirklich riesige Müllberge, ich möchte die Veranstaltungen hier nicht anprangern, versteht mich bitte nicht falsch aber hier werden unter dem Mantel des Kulturangebotes der Kantone alle ökologischen Augen zugedrückt und die Politiker brüsten sich gerne damit, welch ein Angebot es in dem Kanton gibt. Gleiches gilt für grosse Sportveranstaltungen z.B. im Fussball, nehmen wir mal den Hardturm, es geht ja nicht nur darum das x-tausend Autos zu jedem Spiel pilgern sondern auch um den energetischen Aufwand, 2 Wochen wird das Stadion mehr oder weniger ja nicht betrieben, verbraucht aber Energie für 1.5 Stunden Fussball alle 2 Wochen nur haben wir dort ein deutlich besseres Lobbying der Vereine in der Politik, die sitzen halt regelmässig in der Promi-Lounge. Unter diesem Aspekt haben wir bei unseren Veranstaltungen noch etwas Nachholbedarf, wir vermarkten uns dort schlecht. Ich denke ökologisch stehen wir mit unseren Bilanzen eher im Mittelfeld, die 1’000 Liter Benzin für die Motorräder verbraucht bei anderen Veranstaltung allein die Polizei und wir sollten uns da nicht nervös machen lassen, im dem Sinne, ride on, Ulli Woelk

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