Offizieller Rennbericht Jeremy Seewer

Doppelsieg für Jeremy Seewer in Holzgerlingen

Mit seinem souveränen Auftritt in Holzgerlingen liess Jeremy keine Zweifel offen, dass er nach seinem Sturz in Lierop in Top-Form nach Deutschland angereist war. Im Qualifying legte der Franzose Boris Maillard zwar noch drei Minuten vor Schluss eine um 2 Sekunden schnellere Zeit als die von Jeremy hin, aber dieser reagierte prompt und fuhr in der nächsten Runde noch eine Sekunde schneller. Damit begann das Wochenende für Jeremy mit den besten Vorzeichen. Er holte sich die Pole!

Obwohl Jeremy im ersten Lauf erst an 8. Stelle aus der ersten Runde kam, blieb er ruhig und fuhr kontinuierlich nach vorne. Ab Rennmitte lag er bereits in Führung und bewies, dass er der schnellste Pilot auf der Strecke war. Mit einem Vorsprung von über 10 Sekunden passierte er die Ziellinie und fuhr vor rund 12‘000 Zuschauern den Laufsieg ein. Noch besser lief es im zweiten Lauf. Hier war Jeremy eine Klasse für sich und fuhr einen Start—Ziel Sieg sicher nach Hause. Somit krönte er seine erfolgreiche Saison mit einem Doppelsieg.

Frage an René: „Hattest Du noch irgendwelche Bedenken wegen dem Sturz vor zwei Wochen?“

René: „Der Sturz war sicher nicht ganz ohne und ich war leicht skeptisch. Sogar nach dem Zeittraining wollte ich zuerst noch die Resultate der Läufe abwarten. Jeremy hat aber nie Zweifel offen gelassen, dass er in super Form ist. Nun bin ich sicher, dass der Sturz verdaut ist und dass ihm die zwei Wochen Ruhe sehr gut getan haben. Die Piste in Holzgerlingen war aber auch super. Sie ist 6 bis 9 Meter breit und bietet den Fahrern alles, was es für ein gutes Rennen braucht. Kein Wunder wurde sie auch schon als beste Piste prämiert. Jeremy fuhr locker und hatte im zweiten Lauf bereits nach kurzer Zeit einen Vorsprung von 10 Sekunden. Wichtig war es jetzt, dass die Konzentration nicht verloren ging, aber er hat das super gemeistert.“

Frage an René: „Welche Rennen stehen als nächstes an?“

René: „ADAC und EMX250 sind abgeschlossen und obwohl Jeremy die letzten zwei Rennläufe der EMX250 in Italien verpasst hat, konnte er den 5. Schlussrang in dieser sehr schnellen Serie behaupten. Schlussendlich können wir auch hier sehr zufrieden sein. Nächstes Wochenende war noch das WM Rennen in Teutschental eingeplant. Wir verzichten jetzt aber bewusst auf einen Start und konzentrieren uns auf das Cross of Nations in Lommel. Danach folgt noch der Cup de l‘avenir in Belgien und dann sehen wir weiter.

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