Offizieller Rennbericht Jeremy Seewer vom GP of Trentino

Top 10 Platzierung im GP von Arco für Jeremy Seewer

Mit der Wild Card in der Tasche stellte sich Jeremy Seewer dieses Wochenende der GP-Herausforderung in Arco/Italien. Die schnelle Strecke im Südtirol stellt an die Piloten hohe Anforderungen, steinharter Untergrund wechselt sich ab mit Abschnitten von  losen Steinen und tiefen Rillen. Der dem Gelände angepasste „alte“ Motocross Track bietet alles, was eine MX Strecke bieten kann. 25000 Zuschauer und die schöne Gegend sorgten für eine super Atmosphäre.

Bereits das Pre-Qualifying  Pratice  am Samstag war für das mxTeam91 der reinste Krimi. Jeremy legte im Zeittraining einen rasanten Start hin und belegte für die ersten Runden den zweiten Rang. Dann verlor er etwas an Boden und schaltete  auf dem achten Platz liegend eine Pause ein. Kurz vor Schluss ging er nochmals raus und fuhr erneut eine super Zeit, die den 6. Rang im Pre-Qualifying bedeutete.

Im Qualirace  gab es bereits in der  ersten Kurve einen grossen Startcrash, in den neben Jeremy Seewer auch Jeffrey Herlings involviert war. Als Schlusslicht des Feldes nahm Jeremy das Rennen wieder auf und fuhr einige Runden im Windschatten von Herlings. Zum Schluss belegte Jeremy den guten 11. Rang.

Im ersten Wertungslauf am Sonntag erwischte unser Suzuki-Fahrer einen guten  Start und kam an 12. Position aus der ersten Runde zurück. In der zweiten Runde unterlief ihm ein kleines Malheur, er würgte den Motor kurz ab und fiel auf den 19. Rang zurück. Jeremy bewahrte aber Ruhe und kämpfte sich Runde für Runde wieder zurück, dabei liess er Gajser, Lupino, Rauchenecker und Olsen hinter sich und belegte den tollen 12. Schlussrang.

Nach einem nicht so optimalen Start zum zweiten Lauf  kam Jeremy als 14. Fahrer aus der ersten Runde zurück. Nun lieferte er sich ein Duell mit Gajser und Desprey, die er beide passieren konnte. Ganz stark sah Jeremy beim Überholmanöver gegen Pocock aus. Er bewies eine gute Übersicht und sprang innen an ihm vorbei auf die Ideallinie. Bevor Pocock reagieren konnte, war Jeremy  vorbei und zog davon. Den sensationellen 10. Schlussrang verteidigte er konsequent bis zum Schluss.

Mit diesem Auftritt holte sich Jeremy die erste Top Ten Platzierung auf der internationalen Grand Prix Motocross Bühne und belegte den ausgezeichneten 9. Schlussrang im Tagesklassement.

Auf die Frage, mit welchen Erwartungen man nach Arco gereist ist, meint René Seewer: „Wir haben einen 15. Rang als realistisch erachtet. Natürlich wird man etwas euphorisch, wenn die Rundenzeiten so gut sind, aber da spielen noch ganz andere Faktoren mit. Speed alleine nützt nichts, man muss die vollen 35 Minuten über die Runden  bringen. Kondition und Konzentration müssten stimmen. Macht man zu viele Fehler, nummerieren sie dich schnell mal durch. Ab und zu gilt es auch Ruhe zu bewahren und das Rennen einzuteilen. Jeremy hat eine exzellente Vorstellung gezeigt. Wir sind sehr zufrieden und glücklich. Das ganze Suzuki mXteam 91 hat einen tollen Job gemacht in Italien.“

 

Bild: Suzuki mXteam91 – Bericht: Katharina Hess – PM: Suzuki mXteam91

 

 

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