Offizieller Rennbericht: Jeremy Seewer in Muri

Volles Haus am Pfingstrennen in Muri

Das traditionelle Pfingstmontag Motocross in Muri war auch in diesem Jahr ein Publikumsmagnet. Obwohl für den Nachmittag Regen angesagt war, liessen sich die Motocross-Fans nicht abhalten und pilgerten in Scharen nach Muri. Sie wurden mit Sonnenschein und trockenen Verhältnissen belohnt.

Die Pistenverhältnisse in Muri stellten Jeremy vor keine einfache Aufgabe. Die Strecke ist technisch wenig anspruchsvoll und weist immer wieder lange Geraden und Auffahrten auf. Hier war die 250ccm Suzuki gegen die 450ccm-Maschinen chancenlos. Jeremy rollte als vierter Fahrer ans Startgatter und behauptete sich in beiden Läufen auf den  ersten 20 Metern an der Spitze gegen die 450ccm-Maschinen, konnte dann aber der stärkeren Kraft nichts mehr entgegenhalten und verlor nach der ersten 180 Grad Kurve auf der Gegengeraden nochmals an Boden. Jeremy zeigte zwei  gute Rennläufe und kämpfte sich im Verlauf in beiden Umgängen auf den vierten Rang vor. Gegen Julien Bill, Jeremy Delince und Valentin Guillod war jedoch kein Gras gewachsen, da diese Fahrer sich ebenfalls in guter  Form präsentierten. Auf der ausgefahrenen Strecke wurde es zudem immer schwieriger, den benötigten Schwung in die Auffahrt oder auf die lange Gerade mitzunehmen. Sehr zur Freude seiner Fans zeigte Jeremy gegen Ende der Rennen einige spektakuläre Sprünge. Im Tagesklassement belegte die #91 den vierten Schlussrang.

Jeremy, wie bist Du zufrieden mit Deiner Leistung? „Der vierte Rang ist unter diesen Bedingungen für mich in Ordnung. Meine Starts waren beide perfekt und trotzdem musste ich von der 10 vorfahren. Technisch war die Strecke zu wenig anspruchsvoll und so konnte halt jeder Gas geben. Es ist immer toll in der Schweiz an den Start zu gehen. Man kennt viele Leute und die Stimmung mit den 10‘000 Zuschauern war super. Ich fahre immer gerne in Muri.“

 

Text: Katharina Hess
Foto: Suzuki mXteam91

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