Rennbericht Jeremy Seewer in Loket (CZ)

Die 13. von 18 Runden in der Weltmeisterschaft im Motocross, wurde in Loket/CZ vor rund 24000 Zuschauer abgehalten. Mit einem blauen Himmel und angenehmen Temperaturen, bot das Wetter optimale Bedingungen am tschechischen Hügel. Doch nur gutes Wetter alleine reicht nicht um Punkte zu sammeln. Die Piste war steinhart und mit einem Sand/Staub gemisch bedeckt. Tricky und heimtükisch, bestrafte die Pisten jeden der nur einen kleinen Fehler machte.

Im ersten Lauf, konnte Seewer einen sehr guten Start hinlegen und kämpfte schon früh im Rennen mit vier anderen Fahrern um den dritten Rang. Kämpferisch und ehrgeizig, zeigte sich Seewer und manövrierte seine RM-Z250 geschickt über den Track. Als ca. 8 Minuten vor Schluss, Tim Gajser vor ihm stürzte , hatte Jeremy keine Chance mehr auszuweichen und stürzte ebenfalls hart. Zum Glück blieb er unverletzt. Mit einem stark beschädigten Motorrad, versuchte er den Schaden noch in Grenzen zu halten und beendete den ersten Lauf auf dem 11. Rang.

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Im zweiten Durchgang war der Start nicht ganz so optimal. Trotzdem konnte er sich durch das Feld arbeiten und kämpfte zusammen mit sechs anderen Fahrer schon bald wieder um den dritten Rang. Das Tempo war hoch und alle Piloten machten mächtig Druck. Dann wieder einen Sturz und Seewer verlor seine gute Position. Auch in dieser Situation, zeigte der 21 jährige viel Herz und versuchte wieder an die Gruppe heranzukommen, doch dann ging ihm die Zeit aus und er musste sich mit dem 7. Rang zufrieden geben. Auf dem gesamt 8. Rang, beendete er seinen Pech Tag in Loket.

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Jeremy Seewer:
“Heute war nicht mein Glückstag. Im ersten Lauf der Sturz von Gajser vor mir, bei dem ich keine Chance hatte auszuweichen und ebenfalls hart zu Boden ging. Das Bike war ziemlich demoliert, die Vorderbremse war ausgefallen und vieles war am Motorrad war verkrümmt. Der zweite Lauf war etwas besser, wir waren einige Fahrer die um den selben Rang kämpften doch mit dem zweiten Sturz, konnte ich meine Position nicht mehr halten. Es ist schade was passiert ist, doch ich weiss, dass ich es besser kann und freue mich bereits auf die Sandstrecke in Lommel. ich hoffe da bleibt das Pech weg von mir.”

Mit dem Aus für die Saison des führenden Jeffrey Herlings, werden die Karten um den WM-Titel wieder neu gemischt. Aktuell belegt der Bülacher den 6. Rang in der WM, doch es fehlen nur gerade mal 30 Punkte um an der Spitze zu sein. Also Spannung pur ist in den nächsten Rennen garantiert!

Text und Bilder: http://jeremyseewer.ch/

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