Rennbericht Jeremy Seewer in Thailand

Die Erinnerungen von Jeremy an diesen Ort waren nicht die Besten. Letztes Jahr fiel er kurz vor Zieleinlauf erschöpft vom Motorrad und durfte den zweiten Lauf aus medizinischen Gründen nicht mehr fahren. In diesem Jahr sah Seewer aber ganz anderst aus. Seine körperliche sowie seine mentale Verfassung sind top! Er tritt viel selbstsicherer auf, kennt sich immer besser aus im MX Zirkus und seine Leistungen steigern sich kontinuierlich. Wie immer hier in Thailand, ist die Hitze ein Faktor für die Piloten, der Track in diesem Jahr war sehr hart mit tiefen Rillen und technisch anspruchsvoll. Doch auch hier bewies Seewer, dass er gut drauf ist! Nach einem 5. Platz  im Qualirace am Samstag, hatte Seewer am Sonntag zwei mittelmässige Starts aber dann zog er mächtig am Gas!

” Die Starts sind einfach noch nicht da, daran müssen wir noch arbeiten!” Nach einer Runde kam er als fünfter Fahrer über die Ziellinie und “knatschte” am Amerikaner Thomas Convington,  der ihn sogar noch kurzweilig überholte, bis er dann endlich den Hammer fallen lies und Convingten seine Rückenummer zeigte. Seine Rundenzeiten sprachen klare Worte, sein Drang nach vorne zu fahren war unübersehbar. Zum Schluss erntete er den guten 3. Rang und war damit auch zufrieden. Der Start zum zweiten Lauf, war wieder mittelmässig, er stieg als 13. ins Rennen. Seine Erfahrung jedoch, liessen ihn nicht in Panik ausarten und gab ihm das nötige vertrauen, dass das Rennen eben über 30 Minuten geht und die Hitze definitv nicht zu unterschätzen ist. Nach guten zehn Minuten im Rennen, legte Seewer zu und setzte zum Angriff an. Kontrolliert und mit einem sehr guten Speed, machte er sich auf den Weg nach vorne. Fuhr Rang um Rang dem Podest entgegen. Nach 14 Runden befand er sich auf dem Dritten Platz, doch Seewer hatte noch etwas übrig im Tank und setze zum Angriff für den 2. Rang der zu diesem Zeitpunkt noch vom Rivalen Pauls Jonas belegt war.

Unglaublich, was der Bülacher an Arbeit in diesem Lauf an den Tag legte und wurde dafür auch entsprechend belohnt. Er attackierte Jonas, überholte ihn und setzte sich auf dem 2. Platz direkt hinter Herlings. Doch nicht nur Seewer hatte noch was im Tank übrig, auch der Britte und ehemalige Teamkollege von Jeremy, Max Anstie, war auf Speedkurs. In der letzten Runde, musste er seine wohlerkämpfte Position wieder abgeben und fuhr das Rennen auf dem 3. Rang nach Hause. Mit dem gesamt 2. Rang beendete er das Rennen in Thailand und holt sich so, sein vierter Podest Platz und topt um einen weiteren Rang, seine Bestleistung vom 3. Platz.

Jeremy Seewer deutsch:

“Letztes Jahr war es nicht mein bestes Rennen hier in Thailand. Dieses Jahr haben wir es viel besser gemacht. Die harte Arbeit zahlt sich aus, ich bin sehr glücklich darüber. Wir müssen noch bisschen an meinen Starts arbeiten, den heute hat es nicht ganz geklappt. Wir haben in diesem Winter einige Änderungen am Motorrad vorgenommen und haben einen grossen Schritt nach vorne gemacht. Ich bin sicher das werden wir auch hinkriegen. Bis jetzt läuft es super, der Teamgeist ist hervorragend und das arbeiten mit Stefan macht riesen Spass. Es hilft mir auf eine positive Art und Weise mich weiter zu entwickeln. Ich möchte konstant meine Leistungen bringen, wenn immer möglich Stürze vermeiden und weiterhin ind en Top 5 mich platzieren. Ich denke noch nicht zu stark an die Meisterschaft, es ist noch früh in der Saison, denn es spielt keine Rolle wo man startet, was zählt ist wo man am Schluss is!”

Jeremy Seewer english:

“Last year was not my best race here in Thailand! This year we did a lot better and all the work we did paid off. I’m really happy. We need to work on my starts a little bit because we missed out both times here but we have made so many changes to my bike this winter we have made big steps. I think we will make it work. So far it has been great working with Stefan because there is a new spirit in the team. It is helping me and is very positive. I want to keep consistent now, avoid crashing and keep in the top five. I’m not too concerned about the championship yet because we are still so early in the season. It doesn’t matter where you are at the start but more at the end.”

 

Bericht und Bilder: http://jeremyseewer.ch/?p=3074

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