Rennbericht Jeremy Seewer in Qatar

Suzuki World MX2 Pilot Jeremy Seewer startete am Wochenende seine Jagd zum MX2 WM Titel in Qatar. Mit dem 6. Tagesrang war der Schweizer nicht ganz zufrieden mit seinem Resultat. In beiden Läufen liessen die Starts zu wünschen übrig. Einen Sturz in der ersten Runde strafte ihn massiv und zwang ihn als letzter Fahrer das Feld von ganz hinten aufzurollen. Dass sein Speed zwar vorhanden war, bewies der Bülacher, als er den ersten Lauf doch noch als 12. ins Ziel fuhr.
„Natürlich bin ich mit dem Lauf nicht zufrieden. Das war nicht das was wir heute wollten. Zuerst einen suboptimalen Start und dann noch der Sturz, kostete einiges an Energy!“ Doch er sei fit genug um solche Situationen zu meistern, ohne zu viel an Ressourcen einbüssen zu müssen, fügte er an.
Auch im zweiten Lauf schien die Suzuki RM-Z250 Werksmaschine nicht den Power zu haben wie die direkte Konkurrenz. „Wir werden an den Starts weiter arbeiten und die Sache in Ordnung bringen! Ich bin froh, dass ich mich beim Sturz nicht verletzt habe. Wenn man hier nicht vorne am Start ist, wirds schwierig nach vorne zu kommen, denn es ist mehr oder weniger eine 1 Linie Strecke, wo das überholen nicht ganz ohne ist. Doch man gewinnt keine Meisterschaft im ersten Rennen aber man kann sie verlieren, wenn man nach einem Fehler zu motiviert fährt!“ beschwichtigte Seewer nach dem Rennen.
Also sind wir mal gespannt was die Jungs in der kommenden Woche bis zum Rennen in Indonesien fixen, um dann von Anfang an vorne mitmischen zu können.

Stefan Everts:
„Die Fahrer haben heute nicht das gezeigt, was wir in der pre season gesehen haben. Jeremy fährt sein Potential noch nicht voll aus. Die Starts waren nicht da und auch das überholen muss entscheidender sein. Wir wissen woran wir arbeiten müssen und das werden wir auch tun!“

Text und Bild: http://www.jeremyseewer.com/single-post/2017/02/26/Verhaltener-Saisonstart-f%C3%BCr-Seewer-in-Qatar

Kommentar hinzufügen

Du musst eingelogged sein um einen Kommentar zu verfassen.